Schönhauser Allee 161 a
10435 Berlin
Phone: +49 (30) 44358306
Fax: +49 (30) 44023849
ergo-berlin@prenzlkomm.de
Fachliche Leitung: Meike Munder
Praxis für Ergotherapie
Unsere Berliner Praxis liegt im Herzen des Prenzlauer Bergs, in einer hellen und großzügigen Fabriketage.
Die Praxis ist eingebunden in die Organisationsstruktur der prenzlkomm gGmbH. Diese Vernetzung ermöglicht es uns, ein vielfältiges und gut abgestimmtes Behandlungsangebot für unsere Patienten anzubieten. Wir kennen die psychosoziale Landschaft des Bezirkes und verfügen über hilfreiche Netzwerke.
Wir sind ein gewachsenes und erfahrendes Therapeutinnenteam. Die Mitarbeiterinnen lassen unterschiedliche, dabei sehr spezifische Fachkompetenzen in die Behandlungsmethodik einfließen.
Unser Team legt besonderen Wert auf die gemeinsame und kooperative Behandlungsgestaltung. Alle Schritte werden - nach eingehender Diagnostik mit Anamnese und ggf. Testverfahren – sorgfältig geplant und abgestimmt. Dabei ist es uns wichtig, unsere fachlichen Kompetenzen mit den ganz persönlichen Zielvorstellungen der Patienten in Einklang zu bringen.
Vor diesem Hintergrund werden die Therapieergebnisse in regelmäßigen Abständen reflektiert und ggf. angepasst. Dabei liegt uns die Kontinuität im Behandlungsprozess besonders am Herzen, das heißt nur die Ihnen bekannte Therapeutin behandelt Sie oder Ihr Kind während der Therapie!
Aus unserer langjährigen Erfahrung wissen wir: es kann zur Erreichung eines erwünschten Behandlungszieles wichtig sein, mit allen - an der Entwicklung oder Rehabilitation beteiligten – Therapeuten und/oder anderen Helfern kooperativ zusammen zu arbeiten. Dieses Vorgehen gehört bei uns zur „Betriebsphilosophie“!
Über den Verlauf und Erfolg der Behandlung stehen wir auch in regelmäßigem Austausch mit dem verordnenden Arzt. Für Patienten, die aus gesundheitlichen Gründen nicht in unsere Praxis kommen können, bieten wir die Möglichkeit, die Behandlungen im häuslichen und im sozialen Umfeld durchzuführen.
Wir behandeln Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren mit:
- Diagnosen aus der Kinder- und Jugendheilkunde, meist Entwicklungs- und/ der Wahrnehmungsstörungen jeder Art und Ausprägung (Kleinkind/Teenager)
- psychiatrischen Diagnosen jeden Alters, (Kinder- und Jugend, Erwachsene und Senioren)
- neurologischen und
- handchirurgischen Diagnosen (in der Handrehabilitations-Nachsorge)
Ergotherapeutisches Behandlungsprofil für Kinder und Jugendliche mit Entwicklungseinschränkungen in motorischen/ perzeptiven/ sozio-emotionalen und kognitiven Bereichen:
Aus unterschiedlichen Gründen kommen Kinder zur Ergotherapie. Meist wird diese vom Facharzt aufgrund einer Verzögerung der alters entsprechenden Fähigkeiten bei einem Kind verordnet. Das kann ganz verschiedene Ursachen haben und wird je nach Alter und Entwicklungstand des Kindes unterschiedlich behandelt.
Kinder kommen sehr gern zur Therapie. Viele ansprechende Bewegungsgeräte, eine helle, zum Handwerkeln einladende Werkstatt sowie interessante Spiele haben eine hohe Attraktivität für die jungen Patienten. Aber es geht um mehr. Die Verbesserung der Handlungsfähigkeiten der Kinder steht im Vordergrund und ist je nach Alter und Entwicklung der Kinder definiert.
Wir schauen, wo das Kind die meisten Probleme im Lebensalltag hat. Kann es spielen, kann es malen, kann es sich konzentrieren, schafft es das Kind sich an Regeln zu halten? Ein Meilenstein ist der Schuleintritt. Wir wissen welche Fähigkeiten ein Kind für einen gelungenen Schulstart braucht und arbeiten darauf hin. Für Schulkinder verfügen wir über Methodiken, die ein fokussiertes Lernen ermöglichen. Für die Eltern sind wir offene Ansprechpartner. Mehr noch, wir beziehen die Eltern aktiv in den Therapieprozess mit ein.
Das ist wichtig, es soll für Sie transparent sein was wir tun und oftmals brauchen wir die Eltern als Wegbegleiter, um die neuen Erfahrungen ihrer Kinder in den Alltag zu transferieren.
Einblick in Verfahren und Können:
Wir arbeiten sowohl nach traditionellen und bewährten ergotherapeutischen Behandlungskonzepten (wie nach der Sensorischen Integrationstherapie nach J. Ayres und der klinischen Psychomotorik) als auch mit erfolgreichen Methodiken der hypnotherapeutischen und systemischen Therapie. Ergänzend hierzu verfügen wir über fundiertes Fachwissen in verhaltenstherapeutischen Methoden und Verfahrensweisen (Intraact Plus nach Streit/Jansen). Auf diesen Grundlagen bieten wir komplexe und fachübergreifende Behandlungsstrategien für unterschiedlichste kindliche Störungsbilder an. Wir behandeln Kinder jeden Alters und beraten die Eltern für die häuslichen Fördermöglichkeiten.
Angewandte Methodiken und Verfahren:
- Störungsspezifische Diagnostik und gezielte Behandlungsplanung in Abstimmung mit den Eltern und – wenn angemessen - dem pädagogischen Umfeld
- Sensorische Integrationstherapie (nach J. Ayres)
- Klinisch orientierte Psychomotorik
- Altersentsprechendes Aufmerksamkeitstraining
- Verhaltensunterstützendes Vorgehen bei frühen Regulationsstörungen und bestehenden Problemen mit der Impulskontrolle und Verhaltenssteuerung
- Training zur Strukturierung und zur Entwicklung einer positive Arbeitshaltung für wirkungsvolles Lernen nach IntraActPlus- Konzept ( Streit & Jansen)
- Grafomotorisches Training und Beratung zur Entwicklung einer optimalen Schreibhaltung
- Kindgerechtes Werken mit unterschiedlichen Materialien
- Lösungsorientierte Veränderungsarbeit mit hypnotherapeutischen Methoden, (wie therapeutischen Metaphern, Nutzbarmachen von Ressourcen, kindgerechte Psychoedukation zu ausgewählten Fragestellungen)
- Sozioemotionales Kompetenztraining bei Verdachtsdiagnose auf eine Asperger Autismusstörung - insbesondere bei jungen Patienten
- Begleitung und Hilfe bei kindlicher Trauer
- Mitbehandlung bei bestehender Enuresis und Enkopresis
- Systemisch orientierte Familienberatung zu ausgewählten Fragestellungen oder bei aktueller Zuspitzung von Konflikten
- Vermittlung an weiterführende Hilfsangebote und Netzwerke
- Vermittlung rechtlicher Grundlagen zur Erlangung weiterführender Unterstützung
Ergotherapeutisches Behandlungsprofil für Menschen mit psychiatrischen Erkrankungen:
Durch die langjährige Einbindung der Praxis in den Psychiatrischen Verbund sind wir besonders sensibilisiert und umfassend fortgebildet, um auf die Bedürfnisse, Wünsche und Ziele unserer Patienten eingehen zu können. Manchmal scheint es nicht einfach in die Zukunft zu denken, neue Ziele für sich und sein Leben zu finden und sich auf den Weg zu machen. Hier kann die Ergotherapie weiterhelfen. Für Menschen mit chronischen psychiatrischen Erkrankungen ist es von zentraler Bedeutung, die - oftmals nachhaltig verzerrte - Wahrnehmung des eigenen Körpers wiederzugewinnen, sich vertrauensvoll entspannen zu lernen und alltagspraktischen Herausforderungen neu zu begegnen. Computergestütztes oder traditionelles Hirnleistungstraining und praktische Arbeitstherapie bieten zusätzliche Möglichkeiten, kognitive Fähigkeiten zu trainieren und den Einstieg bzw. Wiedereinstieg in das berufliche Leben vorzubereiten. Wir bieten hierzu auch Gruppenbehandlungen an.
Angewandte Methodiken und Verfahren
- Kreative und/ oder körperorientierte Einzeltherapie
- Einsatz von etablierten Assessments (COPM/EA)
- MKT (Metakognitives Training für Schizophrenie)
- Zielorientierte und individuelle Unterstützung zur Befähigung in der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ( Selbstversorgung/Produktivität/Freizeit)
- Vermittlung von Techniken und Strategien zur Entspannung & zum gesunden Zeitmanagment
- Künstlerische Entfaltungsangebote
- Hirnleistungstraining, auf Wunsch computergestützt
- Arbeitstherapie zur Belastungserprobung in den Dienstleistungsbereichen: Gastronomie, Verkauf, Hauswirtschaft, Gartenarbeit, Tischlerei
- Kooperation und enge Abstimmung mit anderen Helfern und bei Bedarf und auf Wunsch Einbeziehung der Angehörigen
Ergotherapeutisches Behandlungsprofil in der Handrehabilitation und handchirurgische Nachsorge
Durch unvorhersehbare Ereignisse wie einen Unfall oder eine plötzlich auftretende Erkrankung können alltäglich wichtige Funktionen der Hand schwer beeinträchtigt sein. Eine konsequente therapeutische Begleitung in der Rehabilitationsphase ist hier sehr wichtig, um die notwendigen manuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten wiederzuerlangen.
Bestehen bei Ihnen folgende Krankheitsbilder?
- Einschränkungen der Handfunktionen als Folge von degenerativen oder rheumatischen Prozessen
- Krankheitsbildern im Rahmen eines CRPS/ Sudeck und der Dupuytren´schen Kontraktur
- Verletzungen der Sehnen, Knochen, Nerven und Bänder, sowie komplexen Quetschverletzungen der oberen Extremitäten
- allgemeinen Einschränkungen der Handfunktion, hervorgerufen durch Verbrennungen, Amputationen, angeborene Fehlbildungen, Narben u.a.m.
Angewandte Methodiken und Verfahren
- Aktive und passive Gelenkmobilisation
- Muskelkräftigung
- Gelenkschulung bei rheumatischen und degenerativen Erkrankungen
- Nachbehandlung von Sehenverletzungen, wie z. B. dem Kleinert- Regime
- Narbenbehandlung
- Hilfsmittelberatung
Ergotherapeutisches Behandlungsprofil für Senioren mit neurologischen und gerontopsychiatrischen Krankheitsbildern:
Immer mehr Menschen im höheren Lebensalter benötigen zusätzliche Unterstützung zur Bewältigung ihres Alltags. Liebgewonnene und bislang verlässliche Kompetenzen können zunehmend verloren gehen. Erleiden Menschen einen Schlaganfall oder beginnen kognitive Fähigkeiten nachzulassen, so erfordern selbst gewohnte Alltagshandlungen deutlich mehr Aufmerksamkeit und Geduld. Das ist sowohl für die betroffenen Menschen als auch die Angehörigen oftmals nur schwer zu akzeptieren. Infolge der alters- oder krankheitsbedingten Veränderungen kann es u.a. zu depressiven Verstimmungen kommen. Hier ist es von besonderer Bedeutung<ins>,</ins> dem Patienten die vorhandenen Ressourcen bewusst zu machen. So kann eine positive Sicht auf das Leben und die Stärkung des Selbstbewusstseins gelingen. Ebenso können regelmäßige therapeutische Kontakte die sozio- emotionalen Fähigkeiten nachhaltig beeinflussen. Die Ergotherapie versucht, grundlegende Fähigkeiten eines Patienten zu erhalten oder gar wiederzuerlangen. Über praktische Hilfestellungen und deren Transfer in den Alltag kann ein Mensch dazu befähigt werden, so lange wie möglich im gewohnten Umfeld zu leben. Da für ältere Patienten der Gang zu einem regelmäßigen Therapietermin sehr beschwerlich sein kann, bietet unsere Praxis auch Hausbesuche an. <ins></ins>
Wir behandeln Patienten im Hausbesuch mit folgenden Krankheitsbildern:
- Demenzerkrankungen jeden Stadiums
- Altersdepression
- Multibler Sklerose
- Morbus Parkinson
- Symptomatik nach einem Schlaganfall (Hemieplegie/-parese, Gesichtsfeldausfall)
Angewandte Methodiken und Verfahren
- Kreative, gestalterische und handwerkliche Techniken um die eigenen Fähigkeiten und Wünsche (wieder) zu entdecken
- Alltagsorientierung zu Person, Zeit und Raum
- Biografiearbeit
- Tagesstruktur erhalten / wiedergewinnen durch ATL (Aktivitäten des täglichen Lebens) und organisieren der Teilnahme an außerhäusigen Aktivitäten
- Vermittlung von Entspannungstechniken und positiven Suggestionen, mit dem Ziel „nutzlosem Grübeln“ entgegenzuwirken und den natürlichen Schlaf zu fördern
- Sensomotorisch- perzeptive Wahrnehmungsbehandlung
- Basale Stimulation
- Gezieltes Training alltagsrelevanter Tätigkeiten (ATL)
- Bewegungsübungen aus der Seniorengymnastik
- Bewegungsübungen nach Bobath
- Geführte Bewegungsübungen und ATL nach Affolter
- Gangschulung
- Beratung von Angehörigen
- Kognitive Übungen, unter besonderer Beachtung von Gedächtnisfunktionen
- Kooperation und enge Anstimmung mit anderen Helfern und Angehörigen





























